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Triqueta – Produktbild
ab 7 J. · ★ 3,8

Triqueta

Mutig Plättchen-Tripel sammeln und im richtigen Moment sichern – ein zugängliches Push-your-luck-Legespiel für die ganze Familie.

So spielt es sich

Sechzig Holzsteine zeigen sechs Tierarten im Wert von 5 (Hase) bis 10 (Bär). Am Zug zieht man einen Stein, sieht ihn heimlich an und legt ihn offen an eine Tierreihe (zweimal pro Partie darf man ihn verdeckt behalten) oder nimmt eine ganze Reihe und steigt aus der Runde aus. Genau drei gleiche Tiere bilden eine Triqueta und zählen den aufgedruckten Wert; jeder Stein darüber entwertet sie und kostet einen Punkt. Nach vier Runden gewinnt die höchste Punktzahl.

Was es fördern kann

Kern ist die Risikoabwägung: Nehme ich die Reihe jetzt oder ziehe ich noch einen Stein und riskiere, dass sie jemand wegschnappt oder ein Tier dazukommt, von dem ich schon drei habe? Das fordert Impulskontrolle: Sammeln heisst hier, bei drei aufzuhören, auch wenn der vierte Bär lockt. Dazu kommt vorausschauendes Planen: Was brauchen die anderen? Ihre sichtbaren Steine verraten es meist, und so lässt sich eine Reihe gezielt für sie verderben.

Risikoabwägung●●●●●
Impulskontrolle●●●●●
Vorausschauendes Planen●●●●●
Stimmen aus der Community: Das Familienspiel von Stefan Dorra und Ralf zur Linde erschien 2023. Rezensionen loben die wertige Aufmachung, einfache Regeln und knifflige Entscheidungen; mehrfach wird es mit «Coloretto» verglichen. Kritisiert wird die geringe Reibung zu zweit. Die zweite Auflage enthält die Erweiterung «Hidden Wolves» mit Zweier-Variante.
Unser Tipp für Eltern: Anfangs vor jedem Zug laut prüfen, von welchen Tieren man schon drei hat. Und ans verdeckte Behalten erinnern: Solche Steine dürfen am Spielende zurück in die Schachtel.

Besonders geeignet für

  • Kinder ab 7, die gern abwägen
  • Runden zu viert oder fünft
  • Generationenrunden: Kinder halten schnell mit

Weniger geeignet für

  • Reine Zweierrunden mit dem Grundspiel
  • Kinder, die Minuspunkte und Gemeinheiten schlecht verkraften

Unser Fazit

Triqueta lohnt sich für Familien mit Kindern ab 7 Jahren, die gern abwägen und mit vier oder fünf Personen spielen. Hochwertiges Material, leicht verständliche Regeln und Entscheidungen mit Biss tragen das Spiel; Rezensionen sehen eine Verwandtschaft zu Coloretto. Grenzen: Zu zweit fehlt dem Grundspiel die Reibung, und Kinder müssen Minuspunkte und Gemeinheiten verkraften.

So gelingt der Einstieg

  • Die vier Rundentürme zu je 15 Steinen vor der Partie gemeinsam aufbauen; das verlangt eine ruhige Hand.
  • Vorab erwähnen, dass frühes Einsammeln vieler Steine die späteren Runden erschwert.
  • Empfindlichen Kindern vorher sagen, dass es zum Spiel gehört, Reihen für andere unattraktiv zu machen.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Das Spiel von Deep Print Games hat 60 hölzerne Tiersteine in sechs Tierarten und ist laut Spielanleitung für 2 bis 5 Personen ab 7 Jahren gedacht. Jede Tierart gibt es zehnmal, im Wert von 5 bis 10. Die zweite Auflage enthält die Erweiterung «Hidden Wolves» mit 15 Schatten-Tiersteinen und einer eigenen Variante für zwei Personen. Die Erweiterung heisst französisch «Les Loups dans l’Ombre», italienisch «Lupi nell’ombra». Die französische Ausgabe erschien bei Gigamic, die italienische bei Ghenos Games.

Was Rezensionen sagen

Reich der Spiele sieht die Kunst im richtigen Zeitpunkt beim Reihennehmen und lobt die schöne, wertige Grafik, die simplen Regeln und die kniffligen Entscheidungen. Das Spielecafé der Generationen lobt auf jungundaltspielt.de das griffige Material, die gute Gestaltung und den leichten Einstieg. Kinder lernten dort taktisches Spielen und Vorausplanung und seien Erwachsenen schnell ebenbürtig; zu zweit gebe es zu wenig Konflikte, zu viert oder fünft zünde es. Talia Rosen von Opinionated Gamers sieht in Triqueta eine Hommage an Michael Schachts Coloretto mit ähnlichem Kernmechanismus und lobt Entscheidungen und Ästhetik. Eine Nutzerkritik auf Ludovox nennt es «Un sous-Coloretto».

Im Vergleich

Port Royal (ab 8, 2 bis 5 Personen, ca. 20 bis 50 Minuten) teilt mit Triqueta das Förderprofil Impulskontrolle sowie Logik und Planen: Jede Karte stellt die Frage, noch eine oder lieber sichern. Es passt zu Schulkindern ab 8 mit Lust am Risiko, weniger zu Kindern, die verlorene Züge schlecht verkraften. Can’t Stop (ab 7, 2 bis 4 Personen, ca. 30 Minuten) verlangt ebenfalls Risikoabwägung und Impulskontrolle: rechtzeitig aufzuhören, statt «noch einmal» zu sagen. Es eignet sich für gemischte Runden mit Grosseltern und Enkeln, weniger für alle, die Strategie ganz ohne Würfelglück suchen. Triqueta passt dagegen zu Kindern ab 7, die gern abwägen, und zu Runden zu viert oder fünft.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Triqueta?

Die Altersangabe lautet ab 7 Jahren. Bereit sind Kinder, die gern abwägen, wann sie aufhören, und Minuspunkte sowie Gemeinheiten wegstecken. Laut einer Rezension halten Kinder schnell mit Erwachsenen mit.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Es spielen 2 bis 5 Personen gegeneinander über vier Runden, und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Mit vier oder fünf Personen funktioniert es besser als zu zweit.

Was kann Triqueta fördern?

Das Spiel kann Impulskontrolle sowie Logik & Planen fördern. Man muss bei drei gleichen Tieren innehalten können, auch wenn ein viertes verlockt, und die sichtbaren Steine der anderen verraten, welche Tiere diese gerade brauchen.

Funktioniert Triqueta auch zu zweit?

Das Grundspiel nur bedingt: Kritisiert wird, dass zu zweit die Reibung fehlt. Ab der zweiten Auflage liegt die Erweiterung «Hidden Wolves» bei, die eine eigene Variante für zwei Personen mitbringt.

Förderprofil

Impulskontrolle – abwarten können, genau hinschauen und im richtigen Moment reagieren
Logik & Planen – vorausdenken, Probleme lösen und Strategien anpassen

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