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Zitternix – Produktbild
ab 6 J. · ★ 3,9

Zitternix

Mit ruhiger Hand Stäbe aus dem Holzring ziehen, ohne dass er auf den Tisch sinkt – ein Spiel für Fingerspitzengefühl und starke Nerven.

So spielt es sich

27 Holzstäbe in drei Farben und Dicken werden in einen Holzring gesteckt und aufgestellt; leicht verdreht fächern sie sich auf, und der Ring bleibt waagerecht verkeilt. Reihum würfelt man eine Farbe und zieht einen Stab dieser Farbe heraus – je dicker, desto mehr Punkte (1 bis 3). Wackeln darf alles; sobald der Ring den Tisch berührt, endet die Partie: Wer ihn fallen lässt, geht leer aus, unter den anderen gewinnt die höchste Punktsumme.

Was es fördern kann

Im Zentrum steht die Feinmotorik: Man zieht einen Stab langsam und mit dosierter Kraft heraus – ein Ruck, und der Ring sackt ab. Räumliches Denken hilft bei der Wahl: Welcher Stab der gewürfelten Farbe trägt den Ring mit, welcher steht nur daneben? Dazu kommt Impulskontrolle: innehalten, wenn sich das Gebilde bewegt, statt hastig nachzufassen, und langsam bleiben, obwohl die Spannung steigt.

Feinmotorik & Handruhe●●●●●
Räumliches Denken●●●●●
Impulskontrolle●●●●●
Stimmen aus der Community: Zitternix von Heinz Meister erschien 2000 bei HABA. In Rezensionen und Spielerkommentaren gilt es als weiterentwickeltes Mikado; gelobt werden das schöne Holzmaterial und die Spannung, ein Rezensent schreibt, Kinder bekämen kaum genug davon. Kritik gibt es am Würfelglück und vereinzelt an dünnen Stäben, die leicht brechen.
Unser Tipp für Eltern: Zu zweit entscheidet meist nur, wer den Ring fallen lässt – darum mehrere Runden spielen und Punkte zusammenzählen. Für mehr Taktik den Würfel weglassen: Jeder wählt seinen Stab frei.

Besonders geeignet für

  • Kinder ab 6 mit Freude am Nervenkitzel
  • Gemischte Runden – Kinder haben gute Gewinnchancen
  • Kurze Partien zwischendurch, schnell erklärt

Weniger geeignet für

  • Taktikfans – der Würfel gibt die Farbe vor
  • Kinder, die ungern verlieren – der Ringsturz kostet alle Punkte

Unser Fazit

Zitternix lohnt sich für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, die Nervenkitzel mögen und gern eine ruhige Hand beweisen. Das hochwertige Holzmaterial und die wachsende Spannung machen kurze Partien reizvoll, und Kinder können gegen Erwachsene gut mithalten. Grenzen: Die Stabwahl hängt vom Farbwürfel ab, dünne Stäbe können brechen, und wer den Ring fallen lässt, geht leer aus.

So gelingt der Einstieg

  • Die Stäbe senkrecht in den Ring stellen und durch leichtes Drehen auffächern, damit der Ring waagerecht verkeilt bleibt.
  • Vorab sagen, dass Wackeln erlaubt ist: Die Partie endet erst, wenn der Ring den Tisch berührt.
  • Die dünnsten Stäbe behutsam anfassen, denn sie brechen laut einem Nutzerkommentar leicht.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Laut Luding erschien Zitternix 2000 bei Haba, Autor ist Heinz Meister. Luding nennt als Material 1 Ring, 1 Farbwürfel und 27 Stäbe; laut BoardGameGeek sind es 27 Holzstäbe in drei Farben und Dicken im Holzring. Laut Spielphase würfelt man reihum und zieht einen Stab der gewürfelten Farbe; Stäbe und Ring dürfen sich bewegen. Das Spiel endet, sobald der Ring auf die Unterlage fällt: Wer das verursacht, bleibt ohne Punkte, die übrigen erhalten je nach Dicke 1 bis 3 Punkte je Stab, und die höchste Punktzahl gewinnt.

Was Rezensionen sagen

spieletest.at (2002) nennt Zitternix eine «gelungene Verbesserung des Klassikers Mikado», lobt die schöne Ausführung und die Spannung gegen Spielende; auf Kinder wirke es magisch, «die bekommen gar nicht genug davon». Spielphase hält fest, dass sich auch Erwachsene nicht langweilen. In BoardGameGeek-Nutzerkommentaren heisst es, Zitternix sei eine «advanced version of pickup sticks» mit viel Spannung in sehr kurzer Zeit; gelobt werden auch die sehr guten Bauteile. In Kommentaren werden Würfelglück und unfaire Würfe kritisiert; laut Kommentaren haben Kinder gute Gewinnchancen. Ein weiterer Kommentar vermerkt, dass die dünnsten Stäbe leicht brachen.

Im Vergleich

Zitternix (ab 6, 2 bis 4 Personen, ca. 10 Minuten) hat den Bereich Feinmotorik. Jenga (ab 6, ab 1 Person, ca. 15 bis 20 Minuten) verlangt wie Zitternix Feinmotorik und ebenfalls Impulskontrolle. Der Katalog nennt Jenga für Kinder, die gern stapeln und ausprobieren, und weniger für geräuschempfindliche Kinder, weil der Einsturz laut poltert. Cubeez (ab 6, 2 bis 4 Personen, ca. 15 Minuten) fordert wie Zitternix Feinmotorik, dazu Logik und Planen sowie Wahrnehmung und Tempo; gefragt sind räumliches Denken, Verarbeitungstempo und Auge-Hand-Koordination. Laut Katalog sind bei Cubeez Kinder weniger gut aufgehoben, die unter Zeitdruck schnell aufgeben. Bei Zitternix gibt der Würfel die Farbe vor, und wer den Ring fallen lässt, geht leer aus.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Zitternix?

Die Altersangabe lautet ab 6 Jahren. Bereit sind Kinder, die Nervenkitzel mögen, eine ruhige Hand haben und verkraften, dass ein fallender Ring alle Punkte kostet. Wer ungern verliert, tut sich hier schwerer.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 10 Minuten. Es spielen 2 bis 4 Personen gegeneinander. Sobald der Ring den Tisch berührt, ist Schluss: Wer ihn zu Fall bringt, erhält keine Punkte, unter den übrigen siegt die höchste Punktzahl.

Was kann Zitternix fördern?

Das Spiel kann die Feinmotorik fördern: Ein Stab wird behutsam gezogen, denn schon ein kräftiger Zug lässt den Ring absacken. Dabei hilft der Blick auf die Stäbe, die den Ring halten.

Haben Kinder gegen Erwachsene eine Chance?

Ja. Ein Nutzerkommentar nennt gute Gewinnchancen für Kinder, und eine ältere Rezension hält fest, dass sich auch Erwachsene nicht langweilen.

Förderprofil

Feinmotorik – ruhige Hand, Kraftdosierung und Geschick

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