So spielt es sich
Zu Beginn liegen alle zwölf kunterbunten Weltraumwesen im Deckel der Transportbox. Jedes ist anders geformt und trägt einen eingeprägten Buchstaben von A bis L. Man wählt eine der 100 Aufgaben im Heft und legt zuerst die abgebildeten Wesen an ihren Platz auf der Spielfläche. Die übrigen Teile müssen so gedreht und gewendet werden, dass am Ende alle zwölf Platz finden. Dann ist die Aufgabe gelöst; die 100 Aufgaben reichen über mehrere Schwierigkeitsstufen.
Was es fördern kann
Im Zentrum steht das räumliche Denken: Welches Wesen passt in diese Lücke, und in welcher Lage? Wer das im Kopf durchspielt, bevor die Hand probiert, übt mentales Rotieren. Kniffligere Aufgaben fordern planvolles Problemlösen: enge Stellen früh besetzen, Sackgassen erkennen, Teile wieder herausnehmen und neu ansetzen. Das verlangt Ausdauer und einen gelassenen Umgang mit Fehlversuchen; das passgenaue Einsetzen braucht zudem eine ruhige Hand.
Besonders geeignet für
- Kinder ab 6, die gern allein tüfteln
- Unterwegs: Auto, Zug, Wartezimmer
- Kinder und Erwachsene, die Legepuzzles mögen
Weniger geeignet für
- Kinder, die lieber gemeinsam spielen
- Kinder, die bei Sackgassen schnell aufgeben
Unser Fazit
Cosmic Creatures eignet sich für Kinder, die ab 6 Jahren gern für sich tüfteln, besonders im Auto, im Zug oder im Wartezimmer. Die Stärke: ein handliches Legepuzzle mit 100 Aufgaben über mehrere Schwierigkeitsstufen, das räumliches Denken fordert. Grenzen setzen die Ausrichtung auf eine Person und Sackgassen, die manche Kinder entmutigen.
So gelingt der Einstieg
- Als Erstes die im Heft gezeigten Wesen auf ihre Plätze legen und erst dann die übrigen Teile einpassen.
- Bei kniffligen Aufgaben mit den engsten Stellen beginnen.
Im Detail
Varianten und Spielerzahl
Laut der Verlagsseite (Hutter Trade, HUCH!) gehören zwölf Cosmic Creatures, 100 Aufgabenstellungen und eine praktische Transportbox zum Spiel; es ist für 1 Person von 6 bis 99 Jahren gedacht. Die Schachtelrückseite nennt 100 Aufgaben mit mehreren Stufen (Multi-Level) und als Hersteller Lonpos Brainteligent (Taiwan), © 2011 HUCH!. Nach der Anleitung liegen alle 12 Spielsteine im Deckel der Transportbox; man wählt eine Aufgabe aus dem Aufgabenbooklet, legt die abgebildeten Steine auf die Spielfläche und die übrigen so, dass alle Platz finden. Die Steine tragen eingeprägte Buchstaben von A bis L; Vorder- und Rückseite nicht symmetrischer Steine sind durch Kreis beziehungsweise Dreieck gekennzeichnet.
Was Rezensionen sagen
Eine unabhängige Fachrezension zur HUCH!-Ausgabe ist nicht verzeichnet. Eine Kundenstimme auf spiele-offensive.de vom 30.11.2011 nennt Cosmic Creatures einen Zeitvertreib im Auto, der bei allen Altersklassen gut angekommen sei. Zum Lonpos-Puzzle «Cosmic Creature» schreibt der Blog mypuzzlecollection: anfangs leicht, dann rasch schwer, es brauche viel Geduld und Probieren. Der Blog Welt der Geduldspiele beschreibt das Lonpos-Puzzle Cosmic Creature mit 12 ausserirdisch geformten Teilen; bei der Hälfte der Teile ändere sich beim Wenden die Form.
Im Vergleich
Cosmic Creatures (ab 6, 1 Person, ca. 10 Minuten) hat die Bereiche Feinmotorik sowie Logik und Planen. Jenga (ab 6, 1 oder mehr Personen, ca. 15 bis 20 Minuten) teilt mit Cosmic Creatures das Alter und den Bereich Feinmotorik; Logik und Planen nennt der Katalog nur bei Cosmic Creatures. Der Katalog nennt Cosmic Creatures für Kinder, die gern allein tüfteln, und weniger für Kinder, die bei Sackgassen schnell aufgeben. Dr. Eureka (ab 6, 2 bis 4 Personen, ca. 15 Minuten) hat ebenfalls diese Bereiche, ist aber für mehrere Personen und verlangt Feinmotorik und Dosierung, vorausschauendes Planen und Impulskontrolle. Laut Katalog sind bei Dr. Eureka Kinder weniger gut aufgehoben, die Hektik und Ausscheiden schlecht vertragen.
Quellen
- Hutter Trade: Cosmic Creatures (Verlagsseite)
- Hutter Trade: Anleitung Cosmic Creatures (PDF)
- Hutter Trade: Cosmic Creatures (Schachtelrückseite, Bild)
- Spiele-Offensive: Cosmic Creatures (Händlerseite mit Kundenstimme)
- mypuzzlecollection: Lonpos Cosmic Creature (Blog)
- Welt der Geduldspiele: Lonpos Cosmic Creature (Blog)
Häufige Fragen
Ab welchem Alter eignet sich Cosmic Creatures?
Cosmic Creatures ist ab 6 Jahren angegeben. Bereit ist ein Kind, wenn es Teile gern dreht und wendet und es aushält, sie wieder herauszunehmen und neu anzusetzen. Wer bei Sackgassen schnell aufgibt, hat daran weniger Freude.
Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?
Die Dauer wird mit etwa 10 Minuten angegeben. Gespielt wird allein, das Spiel ist für 1 Person gedacht; wer lieber zu mehreren spielt, ist hier weniger gut aufgehoben.
Was kann Cosmic Creatures fördern?
Das Spiel kann Feinmotorik sowie Logik und Planen fördern. Wer ein Wesen zuerst im Kopf dreht und dann einsetzt, übt räumliches Vorstellen; bei kniffligen Aufgaben lohnt es sich, schwierige Lücken zuerst zu füllen und nach Fehlversuchen gelassen neu zu beginnen. Das genaue Einpassen braucht eine ruhige Hand.
Eignet sich Cosmic Creatures für unterwegs?
Ja, die zwölf Wesen sind in einer Transportbox untergebracht. Eine Kundenstimme von 2011 beschreibt es als Zeitvertreib im Auto, der in allen Altersgruppen Anklang fand. Die 100 Aufgaben verteilen sich auf mehrere Schwierigkeitsstufen.



