schlauspielen.ch
Laser Maze – Produktbild
ab 8 J. · ★ 4,0

Laser Maze

Spiegel und Ziele so platzieren, dass der Laserstrahl genau ins Ziel trifft – ein leuchtendes Logik-Solospiel mit echtem Aha-Moment.

So spielt es sich

Die Aufgabenkarte im Schlitz des 5×5-Rasters zeigt, welche Steine feststehen; bei manchen ist nur die Drehung offen. Weitere Steine, etwa Strahlenteiler oder Doppelspiegel, setzt man selbst ein und muss alle verbauen. Der Strahl soll genau die verlangte Zahl an Zielsteinen zum Leuchten bringen und jeden Stein ausser dem Blockierstein berühren. Dann drückt man den Laserknopf; die einzige Lösung steht hinten auf der Karte.

Was es fördern kann

In der Luft ist der Strahl unsichtbar, zu sehen ist nur sein Punkt auf den Steinen – den Weg dazwischen muss man sich denken. Wohin lenkt ein Spiegel, wenn er so oder so steht? Das fordert räumliches Denken und Vorausdenken. Genaue Zielzahl, jeder Stein getroffen: Solche Vorgaben schliessen viele Anordnungen aus – logisches Schliessen. Teilt ein Strahlenteiler den Strahl, müssen zwei Wege zugleich im Arbeitsgedächtnis bleiben.

Räumliches Denken●●●●●
Logisches Schliessen●●●●●
Arbeitsgedächtnis●●●●●
Stimmen aus der Community: Der US-Fachhandelsverband ASTRA zeichnete es 2013 mit «Best Toys for Kids» aus; für die Toy of the Year Awards 2014 war es nominiert. Rezensionen loben die gelungene Technik und die Lust auf die nächste Karte. Kritik: Fehler im Strahlweg sind schwer zu finden, und bei langen Wegen leuchtet das Ziel trotz richtiger Lösung mitunter nicht.
Unser Tipp für Eltern: Erst frei experimentieren lassen, dann vor jedem Knopfdruck den Strahlweg mit dem Finger nachfahren, denn der Strahl ist kaum zu verfolgen. Fest vereinbaren: Der Laser zielt nie auf Augen.

Besonders geeignet für

  • Tüftelnde Kinder ab 8 mit Technikinteresse
  • Erste Erfahrungen mit Licht und Spiegeln
  • Jugendliche und Erwachsene, die gern allein knobeln

Weniger geeignet für

  • Gesellige Runden – es ist ein Solo-Knobelspiel
  • Kinder, die bei unauffindbaren Fehlern schnell aufgeben

Unser Fazit

Laser Maze lohnt sich für tüftelnde Kinder ab 8 Jahren und für Erwachsene, die lieber allein tüfteln: Die Technik überzeugt, und jede gelöste Aufgabe weckt Lust auf mehr. Grenzen sind der Solo-Charakter, der kaum sichtbare Strahl, der die Fehlersuche erschwert, und ein etwas ungleicher Schwierigkeitsgrad der Karten.

So gelingt der Einstieg

  • Mit einer Karte der Stufe Beginner starten: Die 60 Aufgaben sind in vier Stufen bis Expert gegliedert.
  • Bleibt ein Fehler im Strahlweg unauffindbar, hilft ein Blick auf die Kartenrückseite, wo die einzige richtige Lösung steht.
  • Aufeinanderfolgende Karten können fast gleich aussehen und doch völlig andere Lösungen haben; die vorherige Lösung also nicht einfach übertragen.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Laser Maze von ThinkFun ist für 1 Person ab 8 Jahren und enthält 60 Aufgabenkarten mit Lösungen in vier Stufen von Beginner bis Expert. Dazu kommen elf Steine: ein Laser, zwei Strahlenteiler, ein Doppelspiegel, ein Blockierstein, fünf Zielsteine und ein Kontrollpunkt. Gelöst ist eine Aufgabe, wenn genau die verlangte Zahl an Zielen leuchtet und der Strahl alle Steine ausser dem Blockierstein berührt; die einzige richtige Lösung steht auf der Kartenrückseite. Der Laser gehört zur Klasse 1, trotzdem soll laut Anleitung nicht in den Strahl geblickt werden.

Was Rezensionen sagen

Der US-Fachhandelsverband ASTRA zeichnete Laser Maze 2013 als «Best Toys for Kids» in der Kategorie Game Play (8+) aus, und für die Toy of the Year Awards 2014 war es nominiert. GeekDad hält 2013 fest, dass man den Strahl in Wirklichkeit nicht sieht, nur die Auftreffpunkte, und dass der Punkt bei vielen Umlenkungen nicht mehr mittig liegt. Fjelfras lobt den hohen Aufforderungscharakter und das robuste Material, berichtet aber, bei langem Strahlweg habe trotz richtiger Lösung mitunter das Ziel nicht geleuchtet, und Kinder seien enttäuscht gewesen, dass der Strahl nicht sichtbar ist. Hall9000 hält fest, dass die Steine perfekt in die Aussparungen passen und die Technik einwandfrei funktioniert, und rät, Kinder vorher über die Gefahren des Laserstrahls aufzuklären.

Im Vergleich

Rush Hour (ab 8, 1 Person, Dauer flexibel) ist wie Laser Maze ein Solo-Knobelspiel ab 8; dort stehen vorausschauendes Planen, kognitive Flexibilität sowie Geduld und Ausdauer im Zentrum, bei Laser Maze räumliches Denken, logisches Schliessen und Arbeitsgedächtnis. Mastermind (ab 8, 2 Personen, ca. 20 bis 40 Minuten) fordert wie Laser Maze das Arbeitsgedächtnis und das Schliessen aus Vorgaben, wird aber als Duell zu zweit gespielt, etwa zwischen Eltern und Kind. Kinder, die schnell entmutigt sind, sind bei Laser Maze und bei Mastermind weniger gut aufgehoben: bei Laser Maze, wenn ein Fehler unauffindbar bleibt, bei Mastermind nach vielen Fehlversuchen.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Laser Maze?

Laser Maze ist ab 8 Jahren angegeben. Es passt zu Kindern, die gern experimentieren und sich für Technik interessieren und nicht gleich aufgeben, wenn ein Fehler unauffindbar bleibt. Für schnell entmutigte Kinder ist es weniger geeignet.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Laser Maze ist ein Knobelspiel für 1 Person. Die Dauer ist flexibel, denn die 60 Aufgabenkarten in vier Stufen werden einzeln und im eigenen Tempo gelöst.

Was kann Laser Maze fördern?

Das Spiel kann vor allem Logik und Planen fördern. Der Weg des Strahls über Spiegel und Strahlenteiler muss gedanklich durchgespielt und mit den Vorgaben der Karte abgeglichen werden, etwa der genauen Zahl an Zielen.

Ist der Laser gefährlich für Kinder?

Der Laser gehört laut Anleitung zur Klasse 1, trotzdem soll nicht in den Strahl geblickt werden. Mehrere Rezensionen raten, Kinder vorab über den Laser aufzuklären.

Förderprofil

Logik & Planen – vorausdenken, Probleme lösen und Strategien anpassen

Ähnliche Spiele

← Zurück zur Übersicht